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1959

Chronik des Vereins

2002

Am 6. September 1959 setzten sich neun Männer und zwei jugendliche in der Wirtschaft der Brauerei Eichelbrönner, Schwanfeld, zusammen und gründeten einen Kaninchenzuchtverein, welcher die Vereinsnummer „B1145“ erhielt.

Gründungsmitglieder waren:

 

 

Alfred Barth

1. Vorstand

 

Lothar Wieland

2. Vorstand

 

Rudi Römmelt

Schriftführer

 

Viktor Heimann

Kassier

 

Franz Göb

Zuchtwart

 

Walter Wilpert

Tätowiermeister

 

Georg Schweinfest

 

 

Paul Hofmann

 

 

Eduard Schulz

 

 

sowie die Jugendlichen Gerhard Gluza und Karl Herold.

 

Die Patenschaft übernahm der Kaninchenzuchtverein B1139 Bergrheinfeld, vertreten durch den 1. Vorstand Franz Rumpel.

15 Rassen wurden zur ersten Jungtierschau 1960 im Brauereigarten ausgestellt, wozu der Patenverein die Ausstellungskäfige stellte. Die ersten Ausstellungskäfige konnten 1960 angeschafft werden. Mittlerweile sind wir im Besitz von 250 Käfigen.

An den Kaninchenzuchtverein schloss sich 1963 eine Geflügelgruppe an, welche jedoch 1965 wieder aufgelöst wurde.

Eine gute Entwicklung nahm der Verein in den 60er Jahren und so konnte 1965 die erste Kreisschau in Zeuzleben besucht werden.

In den Aufbaujahren wechselten die Vorstände häufig, bis 1967 Viktor Heimann zum 1. Vorstand gewählt wurde. Da immer bessere Zuchtergebnisse erzielt wurden, nahm der Verein sichtbar guten Aufschwung.

1970 übernahm der Verein die Ausrichtung der Kreisschau im Saale Gluza, wobei OB Wichtemann, Schweinfurt die Schirmherrschaft übernahm.

Aufgrund der vorzüglichen Organisation konnte bereits 1972 mit dem Schirmherrn 1. Bürgermeister Dr. Armin Römmelt, Schwanfeld wieder eine Kreisschau ausgerichtet werden.

Im gleichen Jahr stellte der Verein erstmals zwei Landesmeister und zwar Paul Rottmann auf Schwarzloh und sein Bruder Berthold auf Thüringer. Durch die anerkannt gute Ausrichtung der Kreisschauen und das gute Zuchtmaterial wurde der Verein in der näheren und weiteren Umgebung bekannt. Ab 1972 wurden auch große Schauen, wie Landes und Bundesschauen mit gutem Erfolg beschickt.

  • Landesmeister wurden mehrfach Thomas Müller, Paul Rottmann und Berthold Rottmann.
  • Club- und Sektionsmeister wurden mehrfach Helmuth Seufert und Gerhard Wilpert

Der Höhepunkt im Vereinsgeschehen war 1975 die Ausrichtung der unterfränkischen Bezirksschau, welche in der von der Firma Neuhoff zur Verfügung gestellten Werkhalle bei ca. 2000 ausgestellten Tieren abgehalten wurde. Herr Landrat Dr. Burghard, Schweinfurt übernahm die Schirmherrschaft. Die Beschaffung der Ausstellungskäfige von Schwabach war mit großen Mühen verbunden, wobei die Spedition Hofmann beim Transport sehr behilflich war. Der hiesige Verein stellte von den 18 Bezirksmeistern allein neun. Ebenso wurde der „Fritz-Aichele-Pokal“ gewonnen.

1976 wurde eine Frauengruppe ins Leben gerufen, welche sich mit der Herstellung von Pelzprodukten beschäftigt und ebenso im Vereinsleben sehr aktiv tätig ist.

In der Werkhalle Neuhoff wurde 1978 wieder eine Kreisschau mit Schirmherrn Landrat Karl Beck abgehalten.

Der vom Kreisvorsitzenden Heinrich Neuschwanger gestiftete Kreiswanderpokal ging 1980 endgültig an den hiesigen Verein über.

Zu den Lokalschauen stellten die Gastwirtschaft Hack und die Gastwirtschaft Gluza ihre Säle zur Verfügung. Die Jungtierschauen wurden stets im Brauereigarten abgehalten. In den letzten Jahren hielt man die Schauen in dem von der Gemeinde überlassenen Bauhof „Fuchsbau“ ab. Um beim Tiertransport zu überörtlichen Schauen flexibler zu sein, wurde ein PKW-Anhänger angeschafft.

Traditionsgemäß wurde in den letzten Jahren am Faschingssamstag der Vereinsball abgehalten. Für die Vereinsmitglieder wurde jährlich ein kostenloses Essen gegeben. Bisher unternahm man jedes Jahr, zu Himmelfahrt einen gut organisierten 4-tägigen Omnibusausflug.

1982 wurde von den Vereinsmitgliedern beschlossen, zum 25-jährigen Bestehen des Vereins eine Vereinsfahne anzuschaffen, welche von der Firma Buri geliefert wurde.

Auf Beschluss der Vereinsmitglieder wurde der Verein 1983 unter der Bezeichnung „Kaninchenzuchtverein B 1145 Schwanfeld e.V.“ in das Vereinsregister eingetragen.

Um endlich eine feste Bleibe für den Verein zu schaffen wurde 1983 das zum Verkauf stehende Anwesen, Adenauerplatz 17 erworben. Seit dem Umbau ist das Vereinsheim „Hasenstad´l“ das Schmuckstück am Adenauerplatz.

 

Die Erweiterung der Chronik ist zur Zeit noch in Arbeit

Vorstände des Kaninchenzuchtverein B1145 Schwanfeld
seit 1959

Barth Alfred

1959 bis 1960

V

Göb Franz

1961 bis 1964

V

Neubauer Josef

1965 bis 1966

V

Reusch Ewald

1967 bis 1967

V

Heimann Viktor

1967 bis 1979

 

Seufert Helmuth

1979 bis 1982

 

Müller Thomas

seit 1983

 

 

 

 

Bisher erreichte Meister- und Siegertitel

(bei Ausstellungen größer als Kreisschau)

 

 

 

 

 

Die einzelnen Listen sind noch in Arbeit